03.05.2016 | Sachsen

Warnstreiks von Lehrern geplant

Die Eingruppierung angestellter Lehrkräfte soll für mehr Gehaltsgerechtigkeit führen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will Tarifverhandlungen zur Eingruppierung der Lehrkräfte auf Landesebene durchsetzen und hat deshalb Warnstreiks an einzelnen Schulen in Sachsen angekündigt.

Die GEW hat ihre Mitglieder für Dienstag und Mittwoch an ausgewählten Schulen in Dresden zu Warnstreiks aufgerufen. Die GEW will damit nach eigenen Angaben Tarifverhandlungen zur Eingruppierung der Lehrkräfte durchsetzen. Ihre Mitglieder sollen dafür ab der 4. Unterrichtsstunde die Arbeit niederlegen - Dienstag an öffentlichen Grund- und Oberschulen in Dresden, Mittwoch an öffentlichen Schulen in Leipzig und Chemnitz. In der Landeshauptstadt ist unter dem Motto «5 vor 12» auch eine Kundgebung geplant.

GEW verlangt Eingruppierung der angestellten Lehrer

Die GEW sieht die Eingruppierung als wesentlichen Schlüssel zur Lösung der aktuellen Probleme im Schulbereich. Vor allem angesichts des Lehrermangels sei der von Beamtenbund und Tarifgemeinschaft der Länder im März 2015 geschlossene Vertrag wegen der beamtenrechtlichen Regelungen ungerecht, sagte Landesvorsitzende Uschi Kruse. Die GEW hatte ihn damals nicht unterschrieben. Sie habe nun auch aus anderen Ländern deutliche Signale, dass er «nicht das Nonplusultra» sei.

Schlagworte zum Thema:  Sachsen, Warnstreik, Lehrer, Schule

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