29.04.2011 | Personal & Tarifrecht

Sachsen: Tausende Beamte können auf mehr Geld pochen

Dem Freistaat Sachsen drohen nach einem Bericht der «Leipziger Volkszeitung» hohe finanzielle Forderungen seiner Beamten.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Donnerstag einem Abteilungsleiter der Polizei und einer stellvertretenden Gymnasiumsleiterin die nachträgliche Zahlung einer Zulage zugebilligt. Sie waren auf einem Dienstposten der Besoldungsstufe A 15 über längere Zeit nur nach A 14 bezahlt worden.

Unter Berufung auf Günter Steinbrecht, Chef des sächsischen Beamtenbundes, berichtet die Zeitung (Freitag), dass fast die Hälfte der 33 500 sächsischen Beamten auf Dienstposten säßen, die über ihrer Besoldungsstufe liegen. Oft würden sie viele Jahre warten, bis sie die für ihre Position vorgesehene Gehaltsstufe erreichen. Die Leipziger Richter hätten nun entschieden, dass einem Beamten, dem ein höherwertiges Amtes vertretungsweise übertragen wurde, nach 18 Monaten eine Zulage zustehe.

Aktuell

Meistgelesen