08.07.2015 | Rheinland-Pfalz

Beamte gehen später in den Ruhestand

Pensionsalter in Rheinland-Pfalz gestiegen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Beamte in Rheinland-Pfalz gehen immer später in den Ruhestand. Das Durchschnittsalter ist auf 63 Jahre gestiegen.

Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) berichtete, dass die Landesbeamten im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 63 Jahren aus dem Dienst ausschieden. «Das ist ein Rekordwert und eine sehr erfreuliche Entwicklung», sagte Ahnen. Noch Ende der 1990er Jahre lag das durchschnittlich Ruhestandsalter bei 59 Jahren. Als Gründe für die Entwicklung nannte die Ministerin neue Teilzeit-Arbeitsregelungen sowie medizinische und gesellschaftliche Veränderungen.

Anstieg der Pensionierungen erwartet

Zum Jahreswechsel hatte das Land 61.199 Beamte, hinzu kamen 33.490 Ruheständler. Rheinland-Pfalz zahlt derzeit außerdem Versorgungsbezüge an 9.207 Hinterbliebene. Da in den 1970er Jahren besonders viele Lehrer eingestellt wurden, erwartet das Finanzministerium für die nächsten Jahre einen weiteren Zuwachs bei den pensionierten Beamten.

Schlagworte zum Thema:  Beamte, Ruhestand, Rheinland-Pfalz

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