| Nordrhein-Westfalen

Nur wenige Pensionäre hält es länger in der Amtsstube

Beamte gehen planmäßig in den Ruhestand.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Von den Beamten in Nordrhein-Westfalen arbeiten nur wenige über das durchschnittliche Pensionsalter von knapp 63 Jahren hinaus.

Nach jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamts waren zum Sommer 2013 noch 11 830 Landesbeamte im aktiven Dienst 63 Jahre oder älter. Das sind weniger als fünf Prozent aller rund 254 000 Landesbeamten. 22 Pensionäre arbeiteten in ihren alten Dienststellen noch als Mini-Jobber. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Antwort des nordrhein-westfälischen Innenministers auf eine CDU-Anfrage hervor. Laut Landesamt für Besoldung lag das durchschnittliche Pensionsalter 2014 bei 62,8 Jahren.

Die Behörden können Beamten einen Antrag auf Hinausschieben des Ruhestands genehmigen, wenn dies im dienstlichen Interesse liegt. Zur Sicherung der Fachkräfte sei das aber nicht zwingend, erläuterte das Innenministerium. «Der planmäßige Eintritt in den Ruhestand ermöglicht es, frühzeitig freiwerdende Planstellen auszuschreiben und damit dem in den kommenden Jahren zu erwartenden verschärften Wettbewerb um Fachkräfte jetzt schon entgegen zu wirken.»

Schlagworte zum Thema:  Beamte, Arbeitszeit, Minijob, Pension

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