06.10.2016 | Arbeiterwohlfahrt

Mitarbeiter der AWO in Schleswig-Holstein fordern mehr Gehalt

Mitarbeiter der AWO in Schleswig-Holstein streiken für höheres Gehalt und eine Angleichung an den öffentlichen Dienst
Bild: Michael Bamberger

In Schleswig-Holstein streiken am heutigen Donnerstag die Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die Gewerkschaft Verdi will eine Anhebung des Lohns und eine schrittweise Angleichung an das Lohnniveau im öffentlichen Dienst erreichen.

Allein in Neumünster versammelten sich Hunderte Menschen zu einem Warnstreik, insgesamt rief die Gewerkschaft Verdi 4.000 Mitarbeiterin Schleswig-Holstein zu dem eintägigen Ausstand auf, wie eine Verdi-Sprecherin sagte. „Unsere Listen waren sofort voll, wir müssen nachdrucken“, erklärte sie. Nach den Anwesenheitslisten im Streiklokal zahlt die Gewerkschaft Streikgeld aus. Weitere Kundgebungen gab es am Donnerstag in Lübeck, Husum und Elmshorn.

Angleichung an Lohnniveau im öffentlichen Dienst

Von dem Streik betroffen sind bis zu 150 Einrichtungen und Betriebe im Land, darunter Pflege- und Jugendheime. In ihnen gibt es eine Notversorgung. Verdi fordert für die Awo-Beschäftigten rückwirkend zum 1. Juli zwischen 2,4 und 6,4 Prozent mehr Lohn, mindestens monatlich 130 Euro brutto. So will die Gewerkschaft bis 2020 schrittweise das Lohnniveau im öffentlichen Dienst erreichen.

Schlagworte zum Thema:  Streik, Schleswig-Holstein

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