04.07.2014 | Mecklenburg-Vorpommern

Mehr Geld für Professoren in Mecklenburg-Vorpommern

Höhere Besoldung vor allem für junge Professoren.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns hat das Besoldungsgesetz nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts geändert. Viele Professoren bekommen rückwirkend von Anfang 2013 an mehr Geld.

Die Richter in Karlsruhe hatten im Jahr 2012 entschieden, dass W-2-Professoren in Hessen ein unangemessen geringes Grundgehalt haben. Das werde auch nicht durch variable Leistungszuschläge aufgehoben. In Mecklenburg-Vorpommern gab es ähnliche Regelungen - sie wurden nun geändert.

Bisherige Zulagen werden angerechnet

Künftig bekommt ein W-2-Professor im Nordosten 600 EUR mehr Grundgehalt, ein W-3-Professor 500 EUR mehr. Da viele der Betroffenen zuvor leistungsabhängige Zulagen erhielten, von denen nun 75 Prozent verrechnet werden sollen, fällt der Unterschied auf dem Konto aber längst nicht so deutlich aus. Das Land rechnet mit Mehrausgaben in Höhe von 724.000 EUR pro Jahr.

Weitere Änderungen am Besoldungsgesetz waren nötig, um den Weg für die Verbeamtung von Lehrern endgültig frei zu machen. Sie betreffen Details, wie die Festlegung der Besoldungsgruppen.

Schlagworte zum Thema:  Universität, Professor, Beamtenbezüge, Mecklenburg-Vorpommern

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