01.10.2012 | Mecklenburg-Vorpommern

Schlechte Online-Angebote für Bürger

Bild: Haufe Online Redaktion

Trotz der schon vor Jahren in Westmecklenburg gestarteten E-Government-Initiative hinken die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern bei der Nutzung des Internets für Bürgerkontakte hinterher.

In einer jetzt veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey zur Qualität von Online-Angeboten für die Erledigung von Amtsgeschäften auch am heimischen Computer kommt der Nordosten auf den letzten Platz. Die Internet-Auftritte von sieben Städten und Ämtern in Mecklenburg-Vorpommern waren untersucht und allesamt für unzureichend befunden worden.


McKinsey hatte bundesweit 200 Städten und Gemeinden untersucht und war dabei auf erhebliche Unterschiede in der Qualität der Online-Angebote gestoßen. Unter anderem ging es darum, einen neuen Wohnsitz anzumelden, einen Hund für die Steuer zu registrieren, eine Geburtsurkunde zu beantragen oder etwas im Fundbüro zu suchen. Der im Internet gebotene Bürgerservice ist der Studie zufolge erwartungsgemäß in Großstädten umfangreicher als in kleineren Kommunen. Neben den Stadtstaaten Hamburg und Berlin erhielt auch das Saarland gute Noten.

Schlagworte zum Thema:  E-Government, Kommune, Gemeinde

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