17.10.2013 | Mecklenburg-Vorpommern

Land will Altersgrenze für Verbeamtung auf 40 Jahre senken

Keine schlechtere Behandlung von Lehrern!
Bild: Haufe Online Redaktion

Mecklenburg-Vorpommern will die Altersgrenze für die Verbeamtung von Landesbediensteten generell auf 40 Jahre senken. Somit würden Lehrer bei der Verbeamtung nicht schlechter behandelt, teilte der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Butzki, am Mittwoch in Schwerin mit.

Die Lehrergewerkschaft GEW und der Deutsche Beamtenbund dbb hatten kritisiert, dass nach dem Entwurf der Laufbahnverordnung für die Bildung Lehrer nur bis zum vollendeten 40. Lebensjahr Beamte werden können, während sonst die Altersgrenze bei 45 Jahren liegt.

Eine Schwerbehinderung, Kindererziehungszeiten sowie der Zivil- und Wehrdienst würden bei der Altersgrenze mit großer Sicherheit berücksichtigt werden, sagte Butzki weiter. Eine Verbeamtung sei dann auch später noch möglich. «Diese Regelungen sind aber derzeit noch in der Vorbereitung», erklärte er. Mecklenburg-Vorpommern orientiere sich an Nordrhein-Westfalen, wo ebenfalls eine Altersgrenze von 40 Jahren bestehe und nicht zwischen der Lehrerlaufbahn und anderen Laufbahnen unterschieden werde.

Schlagworte zum Thema:  Beamte, Altersgrenze, Lehrer

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