19.12.2014 | Kommunale Krankenhäuser

Klinikärzte fordern mehr Geld und weniger Dienste

Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Die Ärzte an kommunalen Kliniken wollen an weniger Wochenenden arbeiten und 5,4 Prozent mehr Geld.

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für bundesweit 52.500 Ärzte an kommunalen Kliniken ist am Donnerstag in Düsseldorf ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund verlangt 5,4 Prozent mehr Geld, weniger Wochenenddienste und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste.

Arbeitgeberseite weist Forderungen zurück

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) erklärte, insgesamt ergäben die Forderungen ein Kostenvolumen von rund neun Prozent. «Für die kommunalen Krankenhäuser sind solche Kostensteigerungen in keiner Weise darstellbar», sagte Verhandlungsführer Joachim Finklenburg laut einer VKA-Mitteilung. Die Forderungen seien von der gesetzlichen Krankenhausfinanzierung nicht ansatzweise gedeckt. Am 15. Januar gehen die Verhandlungen in Düsseldorf weiter.

Ärzte wollen zwei freie Wochenenden pro Monat

Die Ärztegewerkschaft fordert, mindestens zwei Wochenenden im Monat sollten frei sein. «Wir wollen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie», sagte ein Sprecher. Der Tarifvertrag gilt bundesweit - mit Ausnahme von Berlin und Hamburg - für rund 550 kommunale Kliniken.

Schlagworte zum Thema:  Tarifverhandlung, Ärzte, Krankenhaus TVöD

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