12.05.2015 | Sozial- und Erziehungsdienst

Kita-Beschäftigte streiken weiter für mehr Geld

Zweiter Tag im unbefristeten Kita-Streik
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Warnstreik der Erzieher sorgt in NRW in 1000 Kitas erneut für massive Einschränkungen. Viele bleiben ganz geschlossen.

Die Beschäftigten von kommunalen Kitas und sozialen Diensten haben ihren Ausstand am Dienstag fortgesetzt. Bei Verdi treten nach Angaben der Gewerkschaft rund 10 000 Beschäftigte in den Ausstand. Auch Mitglieder der Gewerkschaften GEW und Komba streiken.

Bestreikt würden aber auch andere soziale Einrichtungen wie Jugendtreffs, sagte NRW-Verdi-Sprecher Günter Isemeyer. Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst fordern eine bessere Eingruppierung und damit rund zehn Prozent mehr Lohn. Sie argumentieren, dass ihre Ausbildungszeit und die Verantwortung deutlich gestiegen seien.

«Wir hoffen auf ein schnelles Ergebnis», sagte Isemeyer. «Dafür benötigen wir aber ein verhandlungsfähiges Angebot der Gegenseite, und das liegt noch nicht vor.» Die Arbeitgeber halten die Forderungen der Gewerkschaften für nicht bezahlbar.

In Bielefeld ist am Dienstag eine Kundgebung geplant. In Köln soll es ein offenes Streiklokal auf dem Laurenzplatz geben.

Schlagworte zum Thema:  Streik, Kita, Erzieher

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