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Grüne fordern flexiblere Übergänge in Ruhestand für Beamte

Viele Beamte gehen vorzeitig in den Ruhestand.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Grünen im Bundestag fordern mehr Möglichkeiten für flexiblere Übergänge in die Rente bei Angestellten - und auch in den Ruhestand bei Beamten.

«Die Herausforderungen liegen nicht nach, sondern vor dem regulären Ruhestands- beziehungsweise Renteneintrittsalter», sagte der Rentenexperte der Grünen-Fraktion, Markus Kurth, in Berlin.

Erwerbsphasen sollten verlängert werden

Die Koalition will im Sommer ein Gesetz zu flexibleren Übergängen in die Rente auf den Weg bringen. Kurth forderte nun Anstrengungen, um die individuellen Erwerbsphasen zu verlängern - und zwar bis zum gesetzlichen Eintrittsalter in die Rente. Dies müsse aber auch für den Ruhestand für Beamte gelten.

Durchschnittsalter für Pensionierung bei 61,6 Jahren

«Das Durchschnittsalter bei Eintritt in den Ruhestand liegt bei Beamten und Richtern des Bundes bei nur 61,6 Jahren, für Berufssoldaten nur bei 53,9 Jahren.» Die Union sollte endlich aufhören über Möglichkeiten eines längeren Arbeitens über 67 hinaus zu philosophieren, so Kurth. «Die wahren Probleme bei der Beschäftigung Älterer liegen deutlich vor dem 67. Lebensjahr.»

Aus einer Antwort der Regierung auf eine entsprechende Frage Kurths geht hervor, dass Betroffene bisher bestehende Möglichkeiten des flexiblen Übergangs in den Ruhestand kaum wahrnehmen.

Schlagworte zum Thema:  Beamte, Ruhestand

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