| Sozial- und Erziehungsdienst

Erzieher im Warnstreik - Kitas bleiben geschlossen

Viele Kinder in Bayern müssen heute zu Hause bleiben.
Bild: Haufe Online Redaktion

Erzieherinnen wollen an diesem Freitag in bis zu 500 Kitas in Bayern die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Verdi hat rund 2000 Beschäftigte in Sozial- und Erziehungsberufen zum Warnstreik aufgerufen.

Bei dem größten Teil handelt es sich nach Verdi-Angaben um Erzieherinnen. In bis zu 500 Kitas könnten Eltern und ihre Kinder vor verschlossenen Türen stehen.

Aufgerufen sind Beschäftigte in allen kommunalen sozialen Einrichtungen in München, Augsburg, Nürnberg, Fürth, Erlangen, Lauf, Schwabach und Ansbach sowie Olching und Germering. In der Münchner Innenstadt soll es am Vormittag eine Kundgebung geben. Derzeit steht Verdi mit den kommunalen Arbeitgebern in Tarifverhandlungen, am Montag (23. März) findet die nächste Verhandlungsrunde im westfälischen Münster statt.

Verdi-Chef Franz Bsirske kündigte eine harte Auseinandersetzung im Kampf um höhere Gehälter für die Kita-Beschäftigten in ganz Deutschland an. Sollten die Arbeitgeber zu keinen Zugeständnissen bereit sein, drohe ein ähnlich langer Arbeitskampf wie 2009, sagte Bsirske am Donnerstag in Fürth.

Schlagworte zum Thema:  Streik, Kita, Tarifverhandlung

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