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Kongress "Neue Verwaltung" des dbb

In Zukunft noch mehr digitale Kommunikation mit dem Bürger.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Unter dem Motto „Verwaltung im Zusammenspiel“ hat am am 6. und 7. Mai 2014 in Leipzig der 15. Kongress "neueVerwaltung" der dbb akademie stattgefunden.

Eine moderne vernetzte Verwaltung stelle einen dauerhaften Veränderungsprozess dar, der von allen Beteiligten die Fähigkeit und Bereitschaft zum ständigen Wandel verlange,so der Vorsitzende des dbb Beamtenbundes Willi Russ.

Neue Kultur der Zusammenarbeit notwendig

"Behördenübergreifende Zusammenarbeit braucht dabei nicht nur Standards, effiziente Prozesse und vernetzte IT-Lösungen, sondern muss neue Wege hin zu einer Kultur von Teamarbeit und Zusammenspiel finden“, sagte Russ am Rande der Veranstaltung. Dies könne nur mit einer engen Einbindung der Beschäftigten bewerkstelligt werden.

Von heute auf morgen ginge ein Wandel in der Verwaltungskultur allerdings nicht. Wer eine veränderte Arbeitskultur – weg von Zuständigkeitsschranken hin zu einer vernetzten und agilen Verwaltung – aktiv vorantreiben will, müsse die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Behörden im wahrsten Sinne des Wortes mitnehmen. Verwaltung sei daher gefordert, Bürger und Personal mehr Möglichkeiten des Zusammenspiels anzubieten.

Fortbildung der Beschäftigten ist zwingende Voraussetzung für neue Verwaltungskultur

Der dbb akademie-Chef bezeichnete Fortbildung als unverzichtbare Daueraufgabe, die auch nicht Opfer von Sparpolitik werden dürfe. „An dieser Stelle werden mit Sparmaßnahmen Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft verspielt. Alle müssen auf dem Weg in eine neue Arbeitskultur mitgenommen werden!“ Er wünsche sich für die Zukunft ein klares Bekenntnis aller Verantwortlichen zur Notwendigkeit der beruflichen Weiterbildung, so Russ. „Wir erwarten, dass die darin liegenden Chancen nicht nur erkannt, sondern auch genutzt werden.“

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