04.10.2012 | Demografischer Wandel

Öffentliche Verwaltung überaltert

Bild: Haufe Online Redaktion

Die Alterung der Gesellschaft stellt die Verwaltung vor große Probleme und Nachwuchssorgen. Fast jeder vierte Angestellte oder Beamte der Länder geht in den nächsten zehn Jahren in Rente, wie aus einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey hervorgeht.

Das gilt auch für die Berliner Verwaltung, in der 24 Prozent der Beschäftigten älter als 55 Jahre sind. Im höheren Dienst - der höchsten Beamtenlaufbahn - ist in Berlin sogar etwa jeder Dritte älter als 55 Jahre. Nur in den anderen Stadtstaaten Hamburg und Bremen ist der höhere Dienst noch betagter.
Nur zehn Prozent der Landesbeschäftigten in Berlin sind jünger als 30 Jahre. Auch hier steht die Hauptstadt schlechter da als der Durchschnitt (acht Prozent). In Baden-Württemberg ist immerhin jeder fünfte Angehörige des öffentlichen Dienstes jünger als 30 Jahre.
Die Bundesregierung veranstaltet am 4.10. in Berlin ihren ersten Demografiegipfel. Dort wird auch eine Rolle spielen, was die Alterung der Gesellschaft für den öffentlichen Dienst bedeutet.

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