25.06.2015 | Brandenburg

Neueinstellungen von bis zu 1.800 Beschäftigten geplant

Brandenburg möchte vor allem neue Lehrer einstellen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Brandenburg will in diesem Jahr erneut deutlich mehr Beschäftigte in der Landesverwaltung neu einstellen als in den Vorjahren.

Bis zu 1.800 mögliche dauerhafte neue Beamte und Angestellte seien mehr als je zuvor, sagte Finanzminister Christian Görke (Linke). «Damit schaffen wir es, dass diese Landesverwaltung zukunftssicher, dass sie leistungsfähiger wird - und vor allem sich auch verjüngt.»

Größter Anteil der neuen Beschäftigten sollen Lehrer sein

Unter den neu Eingestellten sollen vor allem Lehrer (1.068), Polizisten (150), Finanzbeamte (71) sowie Richter, Staatsanwälte, Rechtspfleger und Justizfachangestellte (68) sein. Mittelfristig will Rot-Rot zwar die Zahl der Mitarbeiter in der Landesverwaltung von derzeit rund 47.000 auf 44.200 reduzieren. Doch weil gleichzeitig viele Beschäftigte aus Altersgründen ausscheiden, würden weiterhin verstärkt neue gesucht - und auch ausgebildet, erklärte Görke. Der Altersdurchschnitt liege derzeit bei mehr als 50 Jahren.

Von 2010 bis 2014 war die Zahl der jährlichen Neueinstellungen bereits kontinuierlich von 780 auf zuletzt 1.450 gestiegen. Im kommenden Jahr erwartet Görke erneut eine Zahl um 1.500 herum.

Schlagworte zum Thema:  Brandenburg, Verwaltung, Beschäftigte, Öffentlicher Dienst, Einstellung

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