08.04.2013 | Brandenburg

Justiz-Gewerkschaft fordert Tarif-Übernahme für Beamte

Bild: Haufe Online Redaktion

Eine zeitnahe Übernahme des Tarifabschlusses für den Öffentlichen Dienst der Länder für Justizbeamte hat der Landesverband Brandenburg der Deutschen Justiz-Gewerkschaft gefordert.

Bei der Besoldung stehe das Land Brandenburg ohnehin bundesweit an vorletzter Stelle, sagte die Landesvorsitzende Sabine Wenzel. Auch solle das Weihnachtsgeld, das es seit Jahren nicht mehr gibt, wieder gezahlt werden. Der Landesverband mit rund 500 Mitgliedern hatte seine Forderungen an die Minister für Finanzen, Helmuth Markov, und für Justiz, Volkmar Schöneburg (beide Die Linke), sowie die Landtagsabgeordneten geschickt.

Die rund 800.000 Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder bekommen ein Gehaltsplus von 5,6 Prozent - in zwei Schritten in diesem und dem nächsten Jahr. Nach dem Tarifabschluss von Anfang März hatte auch der Beamtenbund Brandenburg dbb eine Übernahme «eins-zu-eins» verlangt. Eine Entscheidung liegt noch nicht vor.
Die Justiz-Gewerkschaft forderte einen Stopp des Personalabbaus. «Dieser erfolgt, ohne Arbeitsaufgaben zu verändern», sagte Wenzel. Wenn Personal eingespart werde, müssten auch Gesetze vereinfacht und reformiert werden, um den Arbeitsaufwand zu senken.

Schlagworte zum Thema:  Brandenburg, Angestellte, TV-L, Tarifabschluss, Justiz

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