23.05.2012 | Brandenburg

Beamte sollen mit 67 in Pension

Bild: Haufe Online Redaktion

Brandenburgs Beamte sollen wie Tarifbeschäftigte erst mit 67 Jahren in Pension gehen können. Das Kabinett hat Innenminister Dietmar Woidke (SPD) beauftragt, einen entsprechenden Entwurf zur Änderung des Landesbeamtengesetzes vorzulegen.

«Der demografische Wandel und die gestiegene Lebenserwartung zwingen uns bei der Lebensarbeitszeit zu Veränderungen, wenn wir Versorgung im öffentlichen Dienst sicherstellen wollen.» Jeder müsse einen Beitrag leisten; auch die Beamten, erklärte Woidke.
Die Anhebung der Regelarbeitszeit für Beamte soll nach einem Eckpunktekatalog schrittweise von 2014 bis 2029 von derzeit 65 auf 67 Lebensjahre angehoben werden. Diese Altersgrenze soll künftig auch für Polizeibeamte gelten, die derzeit bereits mit 60 Jahren in Pension gehen, hieß es. Ausnahmen könne es für Beamte im Wechselschichtdienst und Spezialeinheiten geben.

Schlagworte zum Thema:  Beamte, Pension

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