10.05.2016 | Berlin

Innenverwaltung fürchtet Akzeptanzprobleme bei E-Akte

Noch fehlt die Akzeptanz für E-Akten.
Bild: Corbis

Elektronische Akten sollen in der Berliner Verwaltung bis 2022 viel Papier ablösen - die Innenverwaltung fürchtet jedoch Schwierigkeiten bei der Akzeptanz.

«Das ist generell ein Problem bei dem Thema», sagte Innen-Staatssekretär Andreas Statzkowski (CDU). Entscheidend für den Erfolg sei es, einfache Systeme anzubieten. «Das ist eine Revolution - seit mehreren hundert Jahren arbeiten Verwaltungen nur mit Papier», betonte Statzkowski.

Einsparungen mit E-Akten

Nach Einschätzung der Verwaltung werden mit E-Akten fünf bis zehn Prozent der Arbeitszeit in Verwaltungen und Bürgerämtern eingespart. In diesem Jahr soll die Software allerdings nur in vier Behörden eingeführt werden. «Natürlich kann man sich immer mehr vorstellen», sagte Innensenator Frank Henkel (CDU). «Aber wir regieren nicht alleine.»

Schlagworte zum Thema:  E-Government, Öffentliche Verwaltung

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