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Berliner Senat rechnet mit mehr Ausbildungschancen im Landesdienst

Fitnesstrainerin: Auch ein möglicher Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Herrenschneiderin, Brauerin oder Sport- und Fitnesskauffrau: Im öffentlichen Dienst des Landes Berlin lassen sich auch Berufe erlernen, die man dort eher nicht erwartet. In den kommenden Jahren will der Senat die Mittel für die Ausbildung erhöhen, um den erwarteten höheren Nachwuchsbedarf in der Verwaltung zu decken.

Dies geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Hintergrund ist die steigende Zahl von Landesbediensteten, die altersbedingt ausscheiden.
Nach der jüngsten vorliegenden Statistik wurden im Landesdienst am 30. September 2012 inklusive Beamtenanwärtern fast 8.300 Nachwuchskräfte ausgebildet, darunter viele Polizisten, Lehrer, Bürokaufleute und Verwaltungsfachangestellte.

Die ausgefalleneren Ausbildungsberufe finden sich indes eher an Hochschulen, Theatern und Opern. Derzeit können laut Senatsverwaltung fast alle Auszubildenden mit einer zunächst befristeten Übernahme rechnen.

Schlagworte zum Thema:  Berlin, Ausbildung, Ausbildungsberuf, Berufliche Ausbildung, Öffentlicher Dienst

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