20.01.2016 | Berlin

Land Berlin braucht 11.000 neue Beschäftigte bis Ende 2017

Öffentlicher Dienst in Berlin soll gestärkt werden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Land Berlin muss in den kommenden zwei Jahren 11.000 neue Angestellte und Beamte finden. Sie sollen die Verwaltung und Polizei verstärken sowie n Schulen und in Kitas eingesetzt werden.

In den Bezirken und in der Hauptverwaltung würden in diesem Zeitraum mehr als 4.400 neue Stellen geschaffen, sagte Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD). Zudem müssten aus Altersgründen ausscheidende Mitarbeiter ersetzt werden. «Der öffentliche Dienst mit all seinen Facetten wird wieder ein Nachfrager auf dem Arbeitsmarkt», sagte Kollatz-Ahnen.

Neue Stellen an Schulen, in Kitas und Verwaltungen

Im Doppelhaushalt 2016/17 sind unter anderem 1.170 neue Lehrer- und 300 Erzieherstellen vorgesehen. Das chronisch überlastete Landesamt für Gesundheit und Soziales soll 366 neue Stellen bekommen. Die Polizei wird laut Kollatz-Ahnen um fast 500 Stellen aufgestockt. Hinzu kommen Stellen in den Bezirksverwaltungen.

Bezahlung soll attraktiver werden

Um Jobs im öffentlichen Dienst attraktiver zu machen, soll die Bezahlung nach und nach an den Bundesdurchschnitt angepasst werden, kündigte der Senator an. Das habe allein im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Euro gekostet.

Schlagworte zum Thema:  Berlin, Verwaltung, Beschäftigte, Einstellung

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