22.05.2014 | Baden-Württemberg

Beamtenbund will Pendant zur verbesserten Mütterrente

Baden-Württembergs Beamte verlangen Übertragung der Mütterrente.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Beamtenbund Baden-Württemberg drängt Grün-Rot zu Verbesserungen bei den Beamten und Pensionären im Land, nachdem sich die große Koalition in Berlin auf eine verbesserte Mütterrente geeinigt hat.

Die Mütterrente solle Finanzminister Nils Schmid (SPD) auch auf die Beamten und Versorgungsempfänger des Landes übertragen, sagte Beamtenbund-Landeschef Volker Stich. «Kindererziehung muss gleich viel Wert sein». Nach früheren Angaben Stichs gibt es in Baden-Württemberg rund 200.000 Landesbeamte sowie etwa 90.000 Versorgungsempfänger (Pensionäre und deren Angehörige), für die das Land aufkommen muss.

Der Bundestag stimmt am Freitag dieser Woche über das Rentenpaket der großen Koalition ab. Teil davon ist, dass etwa 9,5 Millionen Frauen, deren Kinder vor 1992 zur Welt gekommen sind, Kindererziehungszeiten in der Rente künftig besser honoriert bekommen. Pro Kind sind das vom 1. Juli an brutto knapp 28 Euro monatlich mehr im Westen. Dies ist eine Verdoppelung des bisher gezahlten Zuschlags. Frauen mit jüngeren Kindern sind bei der Mütterrente aber immer noch besser gestellt.

Schlagworte zum Thema:  Mütterrente, Beamte, Beamtenbund, Baden-Württemberg

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