dbb fordert handlungsfähige Bundesregierung Bild: dbb / Marco Urban

Der scheidende Bundesvorsitzende des Beamtenbundes, Klaus Dauderstädt, hat sich über das Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition „mehr als besorgt“ gezeigt. Das Land brauche bald eine handlungsfähige Bundesregierung.

Der Beamtenbund dbb hat sich «mehr als besorgt» über das Scheitern der Jamaika-Sondierungen gezeigt. «Dieses Land hat kein Chaos verdient, dieses Land braucht bald eine handlungsfähige Bundesregierung», sagte der scheidende dbb-Chef Klaus Dauderstädt am Montag beim dbb-Gewerkschaftstag in Berlin. «Das Scheitern von Verhandlungen ist uns vom Tarifgeschäft nicht unvertraut.» 

Dauderstädt: Öffentlicher Dienst als Stabilitätsfaktor

In der Politik gebe es aber keine Streik-Option. «Ihr habt auch ein Streikverbot, versteckt Euch nicht», rief Dauderstädt den Partei-Vertretern vor rund 1.000 Teilnehmern des öffentlichen Dienstes zu. «Wir, der öffentliche Dienst, sind offenbar der Stabilitätsfaktor im Land geworden.»

Schlagworte zum Thema:  Öffentlicher Dienst, Beamtenbund

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