27.12.2012 | Beamte

Beamtenbund fordert Gehaltsplus von 6,5 Prozent

Bild: dbb / Marco Urban

Der Chef des Beamtenbundes dbb und der Tarifunion hat die Tarifforderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt in den Bundesländern bekräftigt.

Klaus Dauderstädt, der Vorsitzende des Beamtenbundes dbb und der Tarifunion, sagte mit Blick auf die 2013 anstehenden Verhandlungen: «Wir wollen für unsere Kolleginnen und Kollegen in den Ländern lediglich das erkämpfen, was im Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen schon längst Sache ist.»
Dauderstädt betonte: «Es darf keine Zwei-Klassen-Gesellschaft entstehen. Unser Grundgesetz verlangt einheitliche Lebensverhältnisse.» Er rechnet damit, dass die Finanzminister von Sachsen-Anhalt, Bremen und Sachsen als Verhandlungsführer der Länder in den Tarifgesprächen «mit umgestülpten Hosentaschen auftreten». Da kein Schlichtungsabkommen existiere, könne es sehr schnell auf eine Verschärfung des Tarifstreits hinauslaufen, sagte der Beamtenbund-Chef.
Obwohl die Verschuldung in Deutschland zurückgefahren werden müsse, müsse es für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst einen Inflationsausgleich und eine gewisse Orientierung an den Abschlüssen in der freien Wirtschaft geben. Nur so könne «der Öffentliche Dienst attraktiv bleiben», sagte Dauderstädt.

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