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Einigung bei Tarifverhandlungen im Nahverkehr Bayerns

Einigung in Bayerns Nahverkehr.
Bild: BVG/Lambert

Nach schwierigen Tarifverhandlungen für die über 6.500 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr in Bayern ist am Abend des 11. Juli 2014 in Nürnberg eine Einigung zwischen den Gewerkschaften und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Bayern erzielt worden.

Das Ergebnis sieht unter anderem vor: eine Erhöhung der Tabellenentgelte ab 1. Juni 2014 um 3 Prozent (mindestens um 90 Euro) und eine Erhöhung ab 1. Juni 2015 um weitere 2,4 Prozent. Die Wechselschichtzulage steigt ab 1. Juni 2014 auf 228,04 Euro, die Schichtzulage auf 148,24 Euro und ab 1. Juni 2015 um weitere 2,4 Prozent. Der Urlaub wird ab dem Urlaubsjahr 2014 auf 30 Tage (bei einer 5-Tage-Woche) erhöht.
Auch die Entgelte für Auszubildende und der Urlaubsanspruch für Auszubildende erhöhen sich. Zudem werden spätestens zum 31. Oktober 2014 Tarifverhandlungen zu einem Demografie-Tarifvertrag aufgenommen.

Gewerkschaft zufrieden mit dem Kompromiss
Der stellvertretende Vorsitzende der Bundestarifkommission und Verhandlungsführer des dbb Thomas Gelling wertete das Ergebnis als einen „tragfähigen Kompromiss“.

"Einige unserer Forderungen, etwa zum Urlaub, zu geteilten Diensten und zur Eingruppierung der Fachkräfte im Fahrbetrieb, konnten wir durchsetzen“, so Gelling. Auch dass Verhandlungen zu einem Demografie-Tarifvertrag verbindlich vereinbart wurden, sei ein Gewinn. „Das Thema Arbeitszeit bleibt aber auf unserer Agenda“, kündigte Gelling an.


Schlagworte zum Thema:  Bayern, Nahverkehr, Tarifverhandlung

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