07.05.2012 | Baden-Württemberg

Neue Gesprächsrunde im Tarifstreit an den Unikliniken

Bild: Haufe Online Redaktion

Arbeitgeber und Gewerkschaft nehmen am heutigen Montag (7.5.2012) den Gesprächsfaden im Tarifstreit an den Unikliniken wieder auf.

Die Arbeitgeber hatten wenige Stunden nach dem Votum des nicht-ärztlichen Personals an den Unikliniken für einen Arbeitskampf eingelenkt und ein verbessertes Angebot angekündigt. Daraufhin erklärte sich die Gewerkschaft Verdi bereit, die abgebrochenen Verhandlungen fortzusetzen. Am Freitag hatten 92,2 Prozent der betroffenen Verdi-Mitglieder für einen unbefristeten Streik vom kommenden Mittwoch an gestimmt. Erforderlich waren nur 75 Prozent.

Sollte es bis Mittwoch kein Ergebnis geben, bleibe es beim Streikbeginn, sagte Verdi-Verhandlungsführer Günter Busch. Die Gewerkschaft fordert für die 25.000 Krankenschwestern, Pfleger und Laboranten an den Unikliniken in Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen 6,9 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 250 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber hatten nach Berechnung von Verdi zuletzt 1,6 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten der Standorte Ulm und Tübingen sowie 2,6 Prozent für Heidelberg und Freiburg angeboten.

Schlagworte zum Thema:  Universitätsklinik, Krankenhaus, Tarifverhandlung, Tarifstreit, Tarifvertrag

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