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Brandenburgs Landesverwaltung beschäftigt ausreichend Schwerbehinderte

Öffentliche und private Arbeitgeber sollten mindestens 5 Prozent Schwerbehinderte beschäftigen.
Bild: Haufe Online Redaktion

In der Landesverwaltung Brandenburgs sind 3.123 Stellen mit Schwerbehinderten besetzt. Dies entspricht einer Beschäftigungsquote von 6,14 Prozent.

Damit erfülle das Land seine Beschäftigungspflicht von Menschen mit Behinderungen, teilte die Staatskanzlei in Potsdam mit. Arbeitsministerin Diana Golze (Linke) rief die Wirtschaft auf, dem Beispiel des Landes zu folgen.

Ziel: Mindestens 5 Prozent Schwerbehinderte

Private und öffentliche Arbeitgeber, die über mindestens 20 Arbeitsplätze verfügen, müssen auf wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze Schwerbehinderte beschäftigten. Wer diese Quote nicht erfüllt, muss für jeden unbesetzten Pflichtplatz eine monatliche Ausgleichsabgabe zahlen.
In Brandenburg kommen laut Staatskanzlei jährlich rund 12 Millionen Euro durch die Ausgleichsabgabe zusammen. Mit dem Geld würden Betriebe bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung unterstützt.
In Brandenburg leben nach Angaben des Arbeitsministeriums rund 253.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung, davon sind rund 107.000 im erwerbsfähigen Alter. Zuletzt waren 6.133 Schwerbehinderte arbeitslos gemeldet.

Schlagworte zum Thema:  Brandenburg, Schwerbehinderte

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