Arbeitslosenquote Europa

In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit zum Jahresende 2019 so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr. Die Wirtschaftsflaute schlägt auf den Arbeitsmarkt durch. Doch wie sieht die Arbeitslosenquote den anderen Ländern der Eurozone aus? Ein Überblick.

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt auf einem vergleichsweise niedrigen Stand. Wie das Statistikamt Eurostat am 9. Januar 2020 in Luxemburg mitteilte, betrug die Arbeitslosenquote im November wie im Vormonat 7,5 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2008. In der Europäischen Union betrug die Quote unverändert 6,3 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der monatlichen Aufzeichnungen Anfang 2000.

Arbeitslosigkeit in Europa deutlich rückläufig

Laut Eurostat waren in den 19 Euroländern im November 12,32 Millionen Menschen arbeitslos. In den 28 EU-Staaten waren es 15,58 Millionen. Gegenüber Oktober stieg die Zahl in der EU leicht an, im Euroraum sank sie dagegen etwas. Im Jahresvergleich war die Arbeitslosigkeit in beiden Gebieten deutlich rückläufig.

Höchste Arbeitslosenquote in Griechenland

Einer der höchsten Arbeitslosenquoten herrscht in Griechenland - sie sinkt allerdings weiter. Im Oktober 2019 ging die Quote auf 16,6 Prozent zurück, wie das griechische Statistikamt (Elstat) am 9. Januar 2020 mitteilte. Im gleichen Monat des Vorjahres waren 18,5 Prozent Griechen ohne Job. Die höchste Arbeitslosenquote in Griechenland wurde im Juli 2013 mit 27,9 Prozent ermittelt. Damals hatte die schwere Finanzkrise ihren Höhepunkt erreicht.

Länder mit niedriger Arbeitslosigkeit

Die niedrigste Arbeitslosigkeit verzeichnen in der EU Tschechien, Deutschland und Polen. Neben Griechenland weist Spanien die höchste Arbeitslosenquote auf, wenngleich sie auch hier in den vergangenen Jahren deutlich gefallen ist.
 

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