| Personal & Tarifrecht

Altersdiskriminierung: Beamtin muss entschädigt werden

Eine niedersächsische Beamtin hat teilweise erfolgreich auf Entschädigung wegen Altersdiskriminierung geklagt. Eine Gemeinde muss der 1953 geborenen Frau rund 5900 Euro zahlen, entschied das Oberverwaltungsgericht am Dienstag in Lüneburg.

Die Klägerin hatte mehr als 31 000 Euro verlangt. Sie hatte sich 2006 erfolglos um die Stelle des Ersten Gemeinderates beworben. Anders als das Verwaltungsgericht Stade entschieden die Richter in Lüneburg, dass die Frau allein aufgrund ihres Alters von vornherein aus dem Auswahlverfahren ausgeschlossen worden war und erkannten darin einen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Eine Revision ließ der 5. Senat nicht zu. (Az.: 5 LB 9/10)

Aktuell

Meistgelesen