01.07.2016 | Beamtenversorgung

Deutlicher Anstieg bei der Zahl der Pensionäre

Mehr Pensionäre im öffentlichen Dienst der Bundesländer
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die Zahl der Pensionäre im öffentlichen Dienst der Bundesländer ist weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, gab es zu Beginn des Jahres 2016 rund 683.000 Pensionäre. Dies bedeutet einen Anstieg von 4,3 Prozent.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich damit die Zahl der Ruheständler unter den Landesbeamten mehr als verdoppelt (plus 138 Prozent). Der starke Anstieg in den Ländern ist den Statistikern zufolge vor allem auf die hohe Zahl an Pensionierungen von Lehrern zurückführen, die in den 1960er und 1970er Jahren eingestellt wurden. Damals war der Bedarf an Lehrkräften wegen des Babybooms und den höheren Schulabschlüssen stark gewachsen.

Insgesamt gab es Anfang 2016 nach vorläufigen Ergebnissen bei Bund, Länder und Kommunen rund 1,216 Millionen Pensionäre (plus 2,3 Prozent). Beim Bund reduzierte sich die Zahl der Ruheständler wegen des Rückgangs der Beamten bei Bahn und Post um 0,6 Prozent. Bei den Kommunen betrug das Plus 2,1 Prozent.

Von den insgesamt rund 64.000 Neupensionären des vergangenen Jahres schieden rund 80 Prozent mit dem Erreichen der Altersgrenze aus. Rund 16 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt, vier Prozent wegen Vorruhestandsregelungen oder aus sonstigen Gründen.

Schlagworte zum Thema:  Öffentlicher Dienst, Beamte, Pension

Aktuell

Meistgelesen