| Thüringen

Umstrukturierungen in der Landesverwaltung geplant

Verwaltungsreform in Thüringen fällt kleiner aus als ursprünglich geplant.
Bild: Haufe Online Redaktion

In Thüringen haben sich CDU und SPD auf Umstrukturierungen in der Verwaltung geeinigt.

Eine aus sechs Ministern bestehende Regierungskommission hat konkrete Vorschläge für eine Verwaltungsreform in Thüringen erarbeitet. Innerhalb der Ministerien sind Umstrukturierungen angestrebt, ressortübergreifende Zusammenlegungen soll es aber kaum geben.
Damit bleiben die Vorschläge weit hinter den Erwartungen einer immer wieder angekündigten Verwaltungsreform zurück, mit der die Vielzahl der Behörden in wenige Großbehörden zusammengefasst werden sollten. Auch der angestrebte Stellenabbau wird mit den Umstrukturierungen wahrscheinlich nicht umgesetzt.

Langfristig sollen Stellen abgebaut werden
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hatte im Oktober angekündigt, dass das Land zusätzlich zu den beschlossenen 8.800 Stellen weitere 2.000 Stellen im Landesdienst voraussichtlich bis Ende 2020 abbauen wolle.
Lieberknecht hatte zu einem in der schwarz-roten Regierungskoalition umstrittenen Expertengutachten für eine Verwaltungs- und Gebietsreform in Thüringen eine eigene Regierungskommission und einen Beirat eingesetzt. Ursprünglich waren die Reformvorschläge noch vor der Sommerpause anvisiert gewesen. Vom Ziel einer Gebietsreform hatte sich die SPD in der noch bis 2014 verbleibenden Amtszeit bereits verabschiedet.

Schlagworte zum Thema:  Thüringen, Reform, Umstrukturierung, Öffentliche Verwaltung

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