15.08.2013 | Top-Thema SEPA - Dringender Handlungsbedarf in der öffentlichen Verwaltung

Rücklastschriften und Inkassovereinbarungen

Kapitel
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Im 4. Teil des Top-Themas stellen wir Ihnen die Anpassungsbedarfe bei Rücklastschriften und  Inkassovereinbarungen vor.

Anpassung der Prozesse zur Bearbeitung von Rücklastschriften
Der Prozess zur Rückläuferbearbeitung ist aufgrund anderer Fristen und detaillierterer Rückgabeinformationen anzupassen. Bei Rücküberweisungen durch das Kreditinstitut – sog. R-Transaktionen – ist zu unterscheiden, ob eine Überweisung vor Settlement (Reject) oder nach Settlement (Return) nicht mehr regelgerecht durchgeführt werden konnte. Die detaillierten Rückgabekennungen liefern Informationen, die Rückschlüsse auf die einzuleitende organisatorische Maßnahme ermöglichen. Daher sollten die organisatorischen Abläufe bei der Rückläuferbearbeitung in der Zahlungsabwicklung angepasst werden.

Die R-Transaktionen werden analog zu den Überweisungen an einem Bankarbeitstag ausgeführt.

Abschluss von SEPA-Inkassovereinbarungen mit den Kreditinstituten

Mit allen Kreditinstituten, über die SEPA-Lastschriften eingezogen werden, muss eine neue Inkassovereinbarung abgeschlossen werden. Die Kreditinstitute stellen diese auf Anforderung zur Verfügung. Möglicherweise ist auch die Vereinbarung über die Datenfernübertragung neu abzuschließen.

Schlagworte zum Thema:  Rücklastschrift, Inkasso, Finanzen, SEPA, Verwaltung, Vorbereitung, Zahlungsverkehr

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