15.08.2013 | Top-Thema SEPA - Dringender Handlungsbedarf in der öffentlichen Verwaltung

Migration der vorhandenen Einzugsermächtigungen in SEPA-Lastschriftmandate

Kapitel
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Im letzten Teil unseres Top-Themas stellen wir Ihnen die mögliche Migration der vorhandenen Einzugsermächtigungen in SEPA-Lastschriftmandate für die SEPA-Basis-Lastschrift vor.

Nach Änderung der Geschäftsbedingungen der Zahlungsdienstleister zum 9.7.2012 können die bestehenden rechtswirksamen Einzugsermächtigungen auch für den Einzug von SEPA-Basis-Lastschriften genutzt werden.

Vor dem tatsächlichen ersten Einzug mittels einer SEPA-Basis-Lastschrift muss dem Zahlungspflichtigen der Verfahrenswechsel angekündigt und folgende Pflichtangaben müssen mitgeteilt werden:

  • Gläubiger-Identifikationsnummer
  • Mandatsreferenz
  • Fälligkeitsdatum
  • Fälliger Betrag

Die Lastschrifteinzüge werden i. d. R. bei wiederkehrenden Einnahmen eingesetzt, die in Jahresbescheiden festgesetzt werden. Für die "Vorabinformation" ("Pre-Notification") genügt es, die Lastschrift durch einen Vermerk auf dem Bescheid anzukündigen. Eine separate Vorankündigung ist dann entbehrlich, wenn in die Bescheide die o. g. Pflichtangaben einer Vorankündigung aufgenommen werden.

Schlagworte zum Thema:  Einzugsermächtigung, Migration, SEPA, Finanzen, Verwaltung, Vorbereitung, Zahlungsverkehr

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