Den höchsten prozentualen Schuldenrückgang verzeichneten Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern Bild: mauritius images / Wolfgang Filser /

Ende 2017 verzeichneten Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände zusammen einen Schuldenstand von 1.965,5 Milliarden Euro. Dies sind 2,1 % weniger als im Vorjahr. Dabei drückte der Bund den Schnitt, während der Schuldenstand der Länder und Gemeinden über dem Schnitt lag.

Der öffentliche Gesamthaushalt war zum Ende des letzten Quartals 2017 bei Kreditinstituten, dem sonstigen inländischen Bereich wie beispielsweise privaten Unternehmen und dem sonstigen ausländischen Bereich mit 1.965,5 Milliarden Euro verschuldet. Dem Statistischen Bundesamt zufolge handelt es sich hierbei jedoch um insgesamt 2,1 % weniger Schulden als ein Jahr zuvor. Sowohl Bund als auch Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände konnten dabei ihre Verschuldung verringern.

Verringerung der Schulden bei Ländern und Gemeinden größer als beim Bund

Der Bund reduzierte seine Schulden innerhalb eines Jahres um 1,3 %, während die Länder einen Schuldenrückgang von 3,4 % verzeichneten. Unter den Ländern ist Sachsen der Vorreiter mit einem Rückgang von 16,0 %, dann Baden-Württemberg mit 14,1 % und Bayern mit 12,4 %. Zuwächse hatten allerdings Hamburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden sank der Schuldenstand um 3,1 %. Alle Gemeinden und Gemeindeverbände konnten den Schuldenstand reduzieren, abgesehen von Schleswig-Holstein.

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