30.07.2015 | Rheinland-Pfalz

Justiz baut elektronische Kommunikation aus

Bald sollen in Rheinland-Pfalz Klagen und andere Dokumente auch elektronisch eingereicht werden können.
Bild: Cybrain - Fotolia

Weniger Papier, mehr Mausklicks: Die rheinland-pfälzische Justiz wird die elektronische Kommunikation in den kommenden Jahren ausbauen.

Bis Anfang 2018 soll es möglich sein, Klagen, Anträge, Rechtsbehelfe und andere Dokumente auf elektronischem Weg bei Gerichten einzureichen, wie das Justizministerium am Mittwoch in Mainz mitteilte.

Geplant ist eine schrittweise Einführung. Schon im August dieses Jahres startet der Verfassungsgerichtshof in Koblenz damit. Arbeitsgerichte, Insolvenzgerichte, Zivilgerichte und Grundbuchämter ziehen ab September 2015 nach.

Zielsetzung: Leistungsfähigere Justiz

Einzig die Strafgerichte sind aus rechtlichen Gründen von der Umstrukturierung ausgenommen. Das Ministerium erhofft sich eine leistungsfähigere und bürgerfreundlichere Justiz. Es soll aber auch weiter möglich bleiben, Schriftstücke auf dem Postweg oder per Fax einzureichen.

Schlagworte zum Thema:  Rheinland-Pfalz, Justiz, Kommunikation

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