| Saarland

Öffentlicher Dienst soll finanzierbar und attraktiv bleiben

Bild: Haufe Online Redaktion

Regierung und Gewerkschaften haben in Saarbrücken die Chancen ausgelotet, sich auf einen Abbau von zehn Prozent der 24 000 Stellen in der Landesverwaltung zu verständigen.

Nach einem gut zweistündigen Gespräch am Samstag in der Staatskanzlei sagte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), man habe «sehr ernsthaft und konstruktiv» darüber gesprochen, wie der öffentliche Dienst «finanzierbar und attraktiv» bleibe. Ziel sei es, mit allen Beteiligten «ein Gesamtpaket» zu schnüren.

Der Landeschef des Deutschen Beamtenbundes, Ewald Linn, meinte, die Gewerkschaften seien gewillt, «eine Lösung zu finden». Dazu gebe es keine Alternative. Wirtschaftsminister Heiko Maas (SPD) erklärte, im Zuge der erforderlichen Haushaltskonsolidierung gehe es um einen jährlichen Sparbeitrag von 15 Millionen Euro durch den Stellenabbau.

Die große Koalition von CDU und SPD möchte bis 2020 insgesamt 2400 der heute rund 24 000 Stellen sozialverträglich abbauen. Das nächste Gespräch ist am 13. Oktober geplant. Dann sollen nach Aussage der Teilnehmer bereits inhaltliche Vorstellungen zur Umsetzung des Projekts diskutiert werden.

Schlagworte zum Thema:  Beamte, Finanzen, Gewerkschaft, Öffentlicher Dienst

Aktuell

Meistgelesen