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NRW-Kommunen haben an Kita-Streik Millionen gespart

Nur wenige Kommunen haben bisher Kita-Beiträge an Eltern zurückerstattet.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen haben während des Kita-Streiks im Frühjahr Millionen eingespart. In vielen Kommunen fordern Eltern nun die Rückerstattung von Beiträgen.

Dortmund verzeichnete etwa 3,3 Millionen Euro Einsparungen aus den nicht fälligen Gehältern der Mitarbeiter, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. In Essen waren es knapp 1,2 Millionen.

Eltern fordern Rückerstattung von Gebühren

Einige Kommunen haben den Eltern daher bereits Gebühren zurückgezahlt. Der Landeselternbeirat NRW forderte, dass dies überall geschehen müsse. «Die Kommunen dürfen am Streik keinen Gewinn machen», sagte Attila Gümüs, ein Vertreter des Gremiums. Die Leidtragenden seien die Eltern gewesen.

Zu den Städten, die bereits rückerstattet haben, zählen nach eigenen Angaben Münster und Bielefeld. Dortmund zahlte insgesamt 565.000 EUR an betroffene Eltern. In Aachen bekamen sie einen Monatsbeitrag zurück, insgesamt leistete die Stadt 320.000 EUR Rückzahlungen. In Köln und Essen steht ein entsprechender Ratsbeschluss. Jedoch seien die Haushalte bisher nicht genehmigt worden. Die Eltern hätten daher noch kein Geld bekommen, teilten Sprecher der Städte mit.

Schlagworte zum Thema:  Nordrhein-Westfalen, Kindergarten, Streik, Einsparung, Gehälter

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