| Mecklenburg-Vorpommern

Kommunen nehmen fast zehn Prozent mehr Steuern ein

In Mecklenburg-Vorpommern sprudeln die Einnahmen.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern nehmen seit 2009 jährlich mehr Steuern ein. Im vergangenen Jahr flossen 945,5 Millionen Euro in die Kassen und damit 9,7 Prozent mehr als 2012, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Schwerin mitteilte.

Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer überstieg dabei mit 333,3 Millionen Euro erstmals die 300-Millionen-Euro-Grenze. Auch bei der Gewerbesteuer gab es ein sattes Plus von 10,9 Prozent auf 364,2 Millionen Euro. Zudem stiegen die Zuweisungen des Landes an die Kommunen. Dank dieser zusätzlichen Geldzuflüsse hielten sich Ein- und Auszahlungen der Kommunen im vergangenen Jahr wieder die Waage. Im Jahr davor hatten sie ein Finanzierungsdefizit von 40 Millionen Euro verzeichnet.

Schlagworte zum Thema:  Kommune, Finanzen, Kommunale Steuern

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