| Baden-Württemberg

Schmid will bei neuen Beamten sparen

Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Neueinsteiger unter den Beamten im Südwesten sollen nach den Plänen von Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD) drei Jahre lang Abschläge beim Einstiegsgehalt hinnehmen.

Zudem wolle das Land für sie nur noch 50 Prozent Beihilfe zu den Krankheitskosten gewähren, sagte Schmid der «Stuttgarter Zeitung». Schmid hält die Maßnahme für vertretbar, weil die neue Beamtengeneration «weiß, dass sie stärkere Eigenvorsorge für Alter und Krankheit betreiben muss». FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke reagierte: «Auch wenn es nun zu Verhandlungen mit der Beamtenschaft kommt, kann diese Forderung nicht bestehen bleiben.»

Laut Haushaltsplan gibt das Land in diesem Jahr für die Bezüge seiner Beamten mehr als 7,7 Milliarden Euro aus. Für Beihilfen werden weitere 1,1 Milliarden Euro aufgewandt. Die zu verhandelnden Abstriche würden dem Land Ausgaben ersparen, im Jahr 2016 zum Beispiel 42 Millionen Euro, hieß es weiter.

Schlagworte zum Thema:  Beamte, Besoldung, Haushalt

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