Corona-Krise: Maßnahmen der Künstlersozialabgabe

Aufgrund der Corona-Krise und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Auswirkungen gibt die Künstlersozialkasse aktuelle Hinweise zu Abgabefristen und Zahlungserleichterungen. Welche Maßnahmen für abgabepflichtige Unternehmen gelten, erfahren Sie hier.

Corona-Krise: Verlängerung der Abgabefrist für 2019 an die Künstlersozialkasse

Wenn sich durch betriebliche Umstände Verzögerungen bei der Erstellung der Meldung abgabepflichtiger Entgeltzahlungen des Jahres 2019 ergeben sollten, kann eine Verlängerung der gesetzlichen Abgabefrist bis zum 30. Juni 2020 gewährt werden. Dazu bedarf es eines formlosen schriftlichen Antrags mit einer kurzen Begründung. Dieser kann per E-Mail an abgabe@kuenstlersozialkasse.de geschickt werden. 

Künstlersozialabgabe: Zahlungserleichterungen aufgrund der Corona-Krise

Bestehen durch die Auswirkungen der Corona-Krise akute und schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten, können Unternehmen einen formlosen, schriftlichen Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung stellen. Dies ist auch per E-Mail an abgabe@kuenstlersozialkasse.de möglich.

Der Antrag soll eine kurze Begründung zu den Umständen der Zahlungsschwierigkeiten beinhalten. Ohne weitere Ermittlungen kann in diesen Fällen eine zinslose Stundung bis zunächst 30. Juni 2020 erfolgen. 
Dies bedeutet, dass Künstlersozialabgaben und monatliche Vorauszahlungen zwar nach wie vor entstehen, jedoch von der Künstlersozialkasse bis zum genannten Zeitpunkt nicht geltend gemacht werden.

Herabsetzung der monatlichen Vorauszahlung an die Künstlersozialkasse

Wenn abzusehen ist, dass die abgabepflichtigen Entgeltzahlungen im laufenden Jahr durch die Auswirkungen der Corona-Krise erheblich geringer ausfallen als im Vorjahr, können die monatlichen Vorauszahlungen auf Antrag herabgesetzt werden. Dazu kann der Antrag der Künstlersozialkasse genutzt werden oder ein formloses Schreiben eingereicht werden. Der Antrag kann dann auch per E-Mail an abgabe@kuenstlersozialkasse.de oder telefonisch gestellt werden.

Im Antrag ist die im Jahr 2020 voraussichtlich zu erwartende Summe der abgabepflichtigen Entgeltzahlungen sowie eine kurze Begründung anzugeben.

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