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Same-Day-Delivery noch kein Massenmarkt

Möglichst schnelle Lieferung? Im Zweifel bevorzugen Verbraucher die günstigere Variante.
Bild: Haufe Online Redaktion

Eine Untersuchung von BI Intelligence in den USA belegt, dass Same-Day-Delivery nur langsam in die Gänge kommt. In Städten, in denen eine Lieferung am selben Tag eingeführt wurde, haben bislang nur zwei Prozent der Shopper den Service in Anspruch genommen. 

Die US-amerikanischen Marktforscher taxieren den Wert aller per Same-Day-Delivery gelieferten Waren in den 20 untersuchten Städten für das laufende Jahr auf 100 Millionen Dollar. Damit haben bislang nicht mehr als zwei Prozent der Shopper den Service in Anspruch genommen.

Trotzdem ist das Interesse, bestellte Waren so schnell wie möglich geliefert zu bekommen, hoch. Vier von zehn Konsumenten sagen, sie würden das Angebot gerne nutzen, wenn sie in Eile sind oder ihnen die Zeit fehlt, selbst zum Laden zu fahren. Dabei handelt es sich der Untersuchung zufolge meist um junge Konsumenten, sogenannte Millennials aus einem städtischen Umfeld.

Die Bereitschaft, für eine schnellere Lieferung zu bezahlen, gering. 92 Prozent der Befragten sagen, sie wären eher bereit bis zu vier Tage auf eine Bestellung zu warten als dafür zu bezahlen.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Handel, Vertrieb

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