23.10.2014 | Zustellung

dpd führt digitalen Paketschein ein

QR-Code statt Paketschein: Ausdrucken, ausschneiden, aufkleben ist nicht mehr nötig.
Bild: Haufe Online Redaktion

Ab Frühjahr 2015 benötigen Klein- und Privatkunden, die Pakete mit dpd versenden, keinen gedruckten Paketschein mehr. Über die Online-Plattform "dpd Web Paket" erhalten diese stattdessen einen mobilen QR-Code. Gleichzeitig wird der Service als Schnittstelle für E-Commerce-Plattformen dienen.

Schon jetzt können Klein- und Privatversender ihre Pakete im Online-Portal frankieren und bezahlen. Dies kommt den Kunden günstiger als die Bezahlung im Paketshop. Ab Frühjahr 2015 ersetzt ein QR-Code den Paketschein. Das PDF-Dokument, das bisher ausgedruckt, ausgeschnitten und aufgeklebt werden musste, erhalten die Kunden weiterhin. Im Shop kann das Paket jedoch ohne den physischen Schein abgegeben werden und wird stattdessen per QR-Code erfasst. Nach Abgabe erhalten die Kunden eine Versandbestätigung per E-Mail mit Paketscheinnummer. Der QR-Code kann bei Bedarf in die Apps Passbook (I-Os) oder Passwallet (Android) exportiert werden. Der digitale Paketschein ersetzt die bisherige Abwicklung nicht, sondern ist eine zusätzliche Option für Versender.

Einfach soll der Paketversand besonders für Kleinversender werden, die Waren über C2C-Plattformen wie Ebay verkaufen. dpd stellt Web-Schnittstellen zur Verfügung, die direkt in die Portale eingebunden werden können. Im nächsten Schritt sollen auch Retouren digital abgewickelt werden können. 

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, Versandhandel, E-Commerce, Zustellung, Logistik

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