26.11.2015 | Serie Fit für das Weihnachtsgeschäft

Wie Rabatte im E-Commerce die Conversion Rate verbessern

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Abgesehen von Rabatten können die Shop-Betreiber ihren Kunden andere Wege aufzeigen, um Geld sparen zu können.
Bild: Gabi Schoenemann ⁄

Im E-Commerce beginnt das Tauziehen der Shop-Betreiber um die Kunden bereits Wochen vor Weihnachten. Rabattcodes helfen Neukunden in den Shop zu locken und bestehende Kunden für einen Folgekauf zu aktivieren. Damit Sie nicht Gefahr laufen mit Rabattcodes Ihren Umsatz zu schmälern, liefern wir Ihnen vier Tipps, die Ve Interactive zusammengestellt hat.

Die Kaufentschlossenen von den Unentschlossenen trennen

Bevor Shop-Betreiber zum Rabattcode greifen, sollten sie zwischen Kunden differenzieren, die sowieso gekauft hätten und Kunden, die in ihrem Kaufentschluss noch unsicher sind. Indem Shop-Betreiber unnötige Preisnachlässe verhindern, verringert sich das Risiko Gewinneinbußen in Kauf nehmen zu müssen. Warenkorbwerte, das wiederholte Aufrufen von Produktdetailseiten und der Verweildauer im Webshop können Kriterien zur Trennung der Kaufentschlossenen von den Unentschlossenen sein.

Schnäppchenjägern einen Strich durch die Rechnung machen

Ein Kaufabbruch muss nicht zwangsläufig aus der Unentschlossenheit des Kunden resultieren. Hat der Kunde zum Beispiel Probleme sich durch den Webshop zu navigieren ist das Angebot von Rabattcodes nicht sehr förderlich. Die Möglichkeit, dass der Kunde Fragen stellen kann, wäre eine zielführende Hilfestellung. Gleichzeitig schieben Shop-Betreiber den Schnäppchenjägern einen Riegel vor.

Weg von den klassischen Rabatten

Abgesehen von Rabatten können die Shop-Betreiber ihren Kunden andere Wege aufzeigen, um Geld sparen zu können. „Kostenloser Versand“ wäre ein solches Beispiel. Da nicht jedem Kunden dieser Service zu Teil werden kann, sollte der kostenlose Versand an einen bestimmten Warenkorbwert gebunden sein. So muss der Shop-Betreiber keine Gewinnminderung fürchten. Gleichzeitig beeinflusst er indirekt die Bestellungsanzahl.

Statisch oder dynamisch?

Der Shop-Betreiber hat sich pro Rabatte entschieden. Danach folgt die Frage, ob die statische oder dynamische Variante für seinen Shop von Vorteil ist. Erstere ist einfache zu implementieren und benötigt keine komplexen Algorithmen, allerdings können die Rabatte einfach weitergereicht und so grundsätzlich von jedem genutzt werden. Dynamische Rabatte versuchen den User gezielt zum Kauf zu animieren, indem sie individuell ausgespielt werden und nur einmal verwendet werden können. A/B-Testing kann bei der Auswahl des richtigen Systems eine große Hilfe sein.


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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Conversion, Rabatt, Verpackung, Marketing, Weihnachtsgeschäft

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