22.12.2011 | Vertrieb

Weihnachtstrends 2011 – mehr Geschenke, mehr online

Mehrere Studien haben sich auch in diesem Jahr mit den Weihnachtstrends befasst. Demnach geben die Deutschen mehr Geld für die Feiertage aus als im letzten Jahr; Bücher – meist online bestellt - liegen am häufigsten unterm Weihnachtsbaum.

Kelkoo meldet, dass deutsche Familien an den Feiertagen rund 630 Millionen Euro ausgeben (2,7 Prozent mehr als 2010). Damit gehören sie zu den Konsumfreudigsten in Europa und landen auf Platz drei im Ländervergleich. Lediglich in Schweden und Großbritannien wird noch mehr Geld ausgegeben. Rund 630 Euro  stehen Deutschen dabei zur Verfügung, wobei 351 Euro für Geschenke, 202 Euro für Essen und Getränke, 44 Euro für Reisen und 33 Euro für die Dekoration ausgegeben werden. Andere Zahlen liefert Ernst & Young: Dort wurde errechnet, dass aufgrund unsicherer Konjunkturaussichten die Ausgaben mit durchschnittlich 213 Euro niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr.

Spitzenreiter unter den Weihnachtsgeschenken ist das Buch. 43 Prozent der Frauen und 26 Prozent der Männer setzen auf Lesestoff als Geschenk ihrer Wahl. Beliebt sind außerdem Parfums, Kleidung, Gadgets, Spielwaren sowie Bargeld oder Gutscheine. 19 Prozent der Europäer hoffen außerdem auf ein Smartphone.

2011 nutzen europäische Verbraucher die Vorteile von Cross-Channel-Konzepten. Mehr als 50 Prozent der Befragten suchen und vergleichen Produkte sowohl im Laden als auch online. Zwar hat sich das Internet als Informationsquelle etabliert, eingekauft wird in den meisten europäischen Ländern aber dennoch im stationären Handel. Ausnahmen bilden dabei neben Deutschland auch Griechenland, Polen und Tschechien, wo das Web ein beliebter Vertriebs-Kanal ist.

Die Wahl des Kanals hängt dabei stark von der Art der gesuchten Produkte ab. Standardisierte Produkte wie Bücher, Musik, Filme oder High-Tecg-Geräte werden über beide Vertriebskanäle bezogen. Kommt es jedoch auf Passformen oder Geschmäcker an - wie bei Kleidung oder Lebensmitteln - ist der stationäre Handel der bevorzugte Kanal. (sas)

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