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6. Dezember war der umsatzstärkste Tag im Weihnachtsgeschäft

Anders als im Onlinehandel stiegen die Umsätze in den Läden langsam an.
Bild: Gerd Altmann ⁄

Der 6. Dezember war der umsatzstärkste Tag im Weihnachtsgeschäft 2015. Zumindest im Web. Kunden des stationären Handels haben sich mehr Zeit gelassen. So das Ergebnis einer Auswertung des Payment-Dienstleisters Payone in Zusammenarbeit mit B+S Card Service und Statista.

Während am 6. Dezember im Onlinehandel die Kassen klingelten, war im stationären Handel erst der 19. Dezember der umsatzstärkste Tag des vergangenen Weihnachtsgeschäfts. Naturgemäß blieben Innenstädte und Einkaufszentrum die Anlaufstellen Spätentschlossener.

Im Onlinehandel folgte demnach auf zwei Peaks (an den ersten beiden Dezember-Wochenenden) eine langsame Abnahme der Umsätze bis Weihnachten. Im stationären Handel stiegen die Umsätze hingegen langsam an und erreichten am 19. Dezember, dem letzten Samstag vor Heiligabend, ihren Peak. 1,2 Milliarden Euro setzten stationäre Ladengeschäfte allein an diesem Tag um. Zum Vergleich: Im Onlinehandel wurden am umsatzstärksten Tag 340 Millionen Euro eingenommen.

Wann die Umsätze im Weihnachtsgeschäft gemacht wurden

In den Läden wurde zwischen 16 und 18 Uhr am meisten verkauft, im Internet zwischen 20 und 22 Uhr. Stationär wurde im Durchschnitt knapp 60 Euro pro Einkauf ausgegeben, im Web knapp 96 Euro pro Bestellung.

Für die Studie "Shopping & Payment im Weihnachtsgeschäft 2015" haben die beteiligten Unternehmen sowie der Marktforscher Statista Kartenzahlungen im stationären und Online-Handel hochgerechnet.

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