| Handel

Weihnachten: Unterm Baum liegen Bücher, Spiele und Schokolade

Süßes ist immer ein beliebtes Geschenk.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Alle Jahre wieder wollen Verkäufer wie Marketer wissen, was am 24. Dezember unter den Weihnachtsbäumen liegen wird. Laut "Deloitte Christmas Survey 2015“ sind es in diesem Jahr vor allem Bücher, Spiele und Schokolade. Rund 256 Euro werden pro Haushalt für Geschenke ausgegeben.

Während Geld bei der Hälfte der Befragten ganz oben auf dem Wunschzettel steht, wollen die Schenkenden Familie und Freunden mit Büchern (36 Prozent), Schokolade (30 Prozent) und Gutscheinen (28 Prozent) eine Freude machen. Jugendliche und Kinder erhalten meist Spiele (17 bez. 24 Prozent) sowie Geld und Bücher.

Der Hauptshopping-Monat ist für 38 Prozent der November, in der ersten Dezemberhälfte legen 29 Prozent los und etwa jeder Zehnte kauft erst in der letzten Woche vor dem Fest ein. Ideen und Anregungen holen sich die Verbraucher im Internet (40 Prozent), in Läden (39 Prozent), in Form persönlicher Empfehlungen (38 Prozent) und in den Medien (36 Prozent).

Während die Präferenzen bei den Recherche-Kanälen damit relativ ausgeglichen sind, erfolgen die meisten Kaufabschlüsse weiterhin im stationären Handel (61 Prozent). 45 Prozent bestellen im Internet, jeder Zehnte nutzt dazu Smartphone oder Tablet.

Beratung vor Weihnachten wichtig

Die große Mehrheit (81 Prozent) legt beim Geschenkekauf großen Wert auf eine kompetente Beratung, die sie offenbar eher im Laden als online erwartet. Zwei Drittel wollen sicher gehen, dass sich die Beschenkten im Fall der Fälle an einen Kundendienst wenden können - auch das offenbar ein Grund für den Weg in die Innenstadt.

Der Onlinehandel hingegen punktet damit, dass keine Öffnungszeiten beachtet werden müssen (70 Prozent), Produkte und Preise verglichen werden können (66 Prozent) und die Auswahl größer ist als im stationären Handel (62 Prozent).

Gefragt wurde auch danach, was das Einkaufserlebnis in Ladengeschäften bestimmt beziehungsweise worin Händler investieren sollten: An erster Stelle steht demnach der Preis, gefolgt von Kundenbindung, Übertragung der Vorteile des Ladengeschäfts auf den Onlinehandel sowie eine bessere Verknüpfung von Online- und Offline-Kanälen.

Weiterlesen:

So funktioniert die Kundenansprache in der Weihnachtszeit

So bereiten Sie Ihren Webshop aufs Weihnachtsgeschäft vor

Verpackung: Das Auge kauft mit - gerade an Weihnachten

Schlagworte zum Thema:  Handel, E-Commerce, Vertrieb, Marketing, Versandhandel

Aktuell

Meistgelesen