14.04.2015 | Vertrieb

Wie verkaufen wir morgen?

Vertrieb morgen: Darum dreht sich der DVVK in München.
Bild: Haufe-Akademie

Vertrieb: Nichts geht ohne ihn, dennoch steht er innerhalb der Unternehmen zu selten im Fokus. Gleichzeitig sieht sich der Vertrieb konfrontiert mit den Folgen der Digitalisierung, die das Verkaufen vor völlig neue Aufgaben stellt. Der 38. Deutsche Vertriebs- und Verkaufsleiter Kongress (DVVK) sucht Ende April in München Antworten auf die Frage: "Wie verkaufen wir morgen?"

Wer heute etwas kaufen möchte, egal ob als Privatkunde oder im B2B, ist in der Regel bestens informiert. Vor dem ersten Kontakt mit Verkäufer oder Außendienst haben die potenziellen Kunden intensiv im Internet recherchiert, kennen die Angebote, haben sie verglichen und wissen oft sehr genau, was sie wollen. Mit einfachen Argumenten à la "Unser Produkt ist das beste" kommt der Vertrieb heute nicht mehr weit. gefragt sind Wissen, Kompetenz, Empathie und die Bereitschaft, mit dem Kunden nach der besten Lösung zu suchen. Customer Experience ist auch im Vertrieb das oberste Ziel.


Vertrieb muss sich der Digitalisierung stellen


Was heißt das für den Vertrieb? Er muss sich der Digitalisierung stellen, der Herausforderung bestens informierter Kunden. Und er muss die Daten nutzen, die Analytics ihm zur Verfügung stellt über Kundenverhalten, Kundenbedürfnisse und Marktgeschehen. Der DVVK am 29. und 30. April in München zeigt Wege auf, wie das gelingen kann. Und erklärt, warum am Wandel kein Weg vorbei führt , wenn Unternehmen auch morgen noch erfolgreich agieren wollen.

Referenten aus Wissenschaft und Praxis präsentieren ihre Überlegungen und Erfahrungen. Mit dabei sind unter anderen:

- Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Universität Freiburg im Breisgau. Er wirft einen Blick auf die volkswirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

- Jan Westerbarkey, geschäftsführender Gesellschafter der Westaflex-Gruppe, spricht über "Vertrieb 4.0 – Was heißt es für den Vertrieb, wenn sich Maschinen selbst verkaufen?".

- Der Philosoph Prof. Dr. Gunter Dueck erklärt, "warum der klassische Vertrieb am Ende ist".

- Dr. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Club sucht nach Antworten auf die Frage "Free data – Safe Data?", bevor

- Dr. Martin Böhn von der BARC GmbH den Einsatz von Big Data im Vertrieb erklärt.

- Der Unternehmensberater Dr. Lars Vollmer provoziert mit dem Vortrag "Wrong Turn – Warum Führungskräfte im Vertrieb in komplexen Situationen versagen".

- Tobias Gubitz von Opel erklärt, wie man eine in die Jahre gekommende Marke neu erfinden kann.

- Am Ende spricht der Fußballer und Unternehmer Günter Netzer über die Grundlagen seines wirtschaftlichen Erfolgs.


Das komplette Programm und die Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier. 


Links zum Thema:

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Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, Verkaufen, Digitalisierung, Außendienst

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