Der deutsche Vertrieb hinkt in Sachen Mobile Marketing und Social Web hinterher. Dies ergab eine Analyse des Distribution Knowledge Center (Dkc) und der Agentur Moonda.

Untersucht wurden rund 70 Händler-Webseiten aus den Branchen Automobil, Hotellerie, Küchenhersteller und Versicherungen, wobei die Markenunternehmen ihren Vertriebspartnern ihre Webpräsenz zentral zur Verfügung gestellt hatten. Ergebnis: Nachholbedarf besteht bei der digitalen Händlerkommunikation vor allem in den Bereichen Personalisierung, E-Commerce, Social Web und Mobile Marketing.

Demnach stellen 41 Prozent der Händler ihren Betrieb nicht persönlich vor, einen Online-Shop bieten lediglich 6,5 Prozent und nicht mehr als zehn Prozent verfügen über einen eigenen Facebook-Account. Eine Mobilversion der Webpräsenz fehlt bei 72,5 Prozent der Händler. Laut Studieninitiatoren könne man den Händlern zwar eine allgemeine Kompetenz beim E-Commerce nicht absprechen, eine Personalisierung von Websites sei jedoch in den seltensten Fällen möglich. (sas)

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