Das Web ist auch für B2B-Unternehmen eine wichtige Bezugsquelle. Bild: Corbis

Einkäufer nutzen gerne B2B-Plattformen, der schnellen Auffindbarkeit der Produkte wegen. So das Ergebnis einer Studie von "Wer liefert was“. Nur mit den gelieferten Informationen sind sie noch nicht ganz zufrieden.

Rund 1.300 Einkäufer aus dem B2B-Bereich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden online zu ihrem Nutzungsverhalten bezüglich Online-Plattformen befragt. Demnach ist die nach wie vor wichtigste Bezugsquelle der Direktkontakt (59 Prozent). Dahinter folgen mit 53 und 45 Prozent Onlineshops und Marktplätze. Messen nutzen 36 Prozent zum Kauf, Branchenverzeichnisse 27 Prozent. Andere Bezugsquellen wie Google oder persönliche Empfehlungen kamen auf 12 Prozent.

B2B-Plattformen als Treiber des eigenen Geschäfts

Der Großteil der Befragten nutzt Plattformen und Marktplätze vor allem, um konkrete Produkte zu finden (67 Prozent) oder neue Lieferanten zu suchen (48 Prozent). Als zentralen Vorteil erkennen die Einkäufer die schnelle Auffindbarkeit von Produkten. (36 Prozent). Mit einigem Abstand folgen die Vergleichbarkeit von Preisen (19 Prozent) und Produkten (13 Prozent) sowie die Auswahl (16 Prozent).

Plattformen und Marktplätze werden vor allem als Treiber des eigenen Geschäfts gesehen, ermöglichen sie doch nach Ansicht der Befragten ein einfaches Erschließen von neuen Beschaffungsmärkten (45 Prozent), senken die Kosten im Einkauf (39 Prozent) und sind Wachstums-, vor allem aber wichtige Innovationstreiber (42 Prozent). Bei aller Zuversicht erkennen sie jedoch auch die Dominanz von GAFA an und befürchten, dass Europa zunehmend in die Abhängigkeit gedrängt wird (36 Prozent).

Auch im B2B-Bereich zählen starke Marken

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, B2B

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