12.10.2016 | Vertrieb

CRM-Systeme werden zu selten genutzt

Nicht selten kommen noch Aktenordner zum Einsatz.
Bild: Jorma Bork ⁄

Vieler Vertriebler sind mit ihren CRM-Systemen unzufrieden. Laut Studie "The State of Inbound Marketing“ von Hubspot ist die manuelle Datenpflege Hauptgrund, weshalb viele Verkäufer und Manager das System nicht nutzen.

Für 17 Prozent der Befragten bereitet demnach die manuelle Pflege der Daten die größten Probleme. Ebenso viele beschweren sich über die fehlende Integration des CRM-Systems mit anderen Tools. Und ein Problem, das Führungskräfte schon seit Jahren beklagen, bleibt offenbar bestehen: Viele Verkäufer weigern sich standhaft, das CRM-System überhaupt zu nutzen.

Die Gründe für die Weigerung sind vielfältig: Nur jeder Vierte beurteilt die Integrationsmöglichkeiten ihrer CRM-Systeme mit der Marketing-Software oder anderen Tools als effektiv. Weniger als die Hälfte der Befragten nutzt deshalb das CRM-System zur Verwaltung von Leads und Kundendaten. 40 Prozent der Unternehmen greifen hingegen auf andere Systeme wie Microsoft Excel zurück, bei 21 Prozent kommen sogar noch Akten und Ordner zum Einsatz.

CRM: Dateneingabe kostet Zeit

Vielen Unternehmen sind professionelle Systeme offenbar zu teuer (54 Prozent). 23 Prozent sehen keinen Nutzen darin und immerhin 22 Prozent wissen nicht, was ein CRM-System ist oder kann. Insgesamt vergeuden Vertriebsmitarbeiter zu viel Zeit mit der manuellen Eingabe von Daten: 19 Prozent sind ein bis zwei Stunden am Tag damit beschäftigt, zehn Prozent sogar mehr als zwei Stunden.

Für den Report befragte Hubspot online weltweit über 4.500 Mitarbeiter aus Marketing und Vertrieb, darunter 1.300 in Europa. Ein Kapitel widmete sich dem Thema "The State of Sales Technology“.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, CRM, Verkauf

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