24.07.2014 | Vertrieb

B2B-Unternehmen verschenken E-Commerce-Umsätze

Es wird wohl noch dauern bis die Integration des Außendienstes in die E-Commerce-Strategie Standard ist.
Bild: Haufe Online Redaktion

Zwei von drei B2B-Unternehmen sind mit ihren E-Commerce-Umsätzen zufrieden. Dies geht aus dem aktuellen B2B E-Commerce-Konjunkturindex von Intellishop und dem ECC Köln hervor. Mehr als die Hälfte verschenkt jedoch Umsatzpotenzial, weil der Außendienst nicht in die E-Commerce-Strategie integriert ist.

Die Stimmung unter den B2B-Unternehmen, so das Fazit der Studienautoren, ist durchweg positiv. In den kommenden zwölf Monaten erwarten acht von zehn Befragten weiter steigende Umsätze, jeder Vierte rechnet sogar mit einer deutlichen Verbesserung. Weitere 16 Prozent gehen davon aus, dass Ihre Umsätze sich immerhin auf gleichem Niveau bewegen werden wie zurzeit. Pessimistisch blickt kein einziger Befragter in die nahe Zukunft. Ein besonders starkes Wachstum prognostizieren die Unternehmen beim E-Commerce. Aktuell beurteilen neun Prozent der Befragten ihre E-Commerce-Umsätze als "sehr positiv", 59 als "eher positiv" und lediglich knapp fünf Prozent halten ihre derzeitige Umsatzsituation für "eher negativ".

Wie viel besser die Umsätze der B2B-Unternehmen noch sein könnten, belegt folgendes Ergebnis: In nicht einmal 41 Prozent der Firmen ist der Außendienst in die E-Commerce-Strategie integriert. Dabei reicht die Art der Integration von einer mobilen Angebots- und Auftragserfassung (21 Prozent), über den mobilen Zugriff auf individuelle Lieferkonditionen (19 Prozent), den mobilen Zugriff auf den Lagerbestand, bis hin zu mobilen Produktkonfigurationen (knapp zehn Prozent).

Knapp ein Viertel hat offenbar die Zeichen der Zeit erkannt und plant eine Integration innerhalb der nächsten 24 Monate, immerhin 19 Prozent sehen dafür bislang keine Veranlassung.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, E-Commerce, Mittelstand

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